Betriebshaftpflichtversicherung 100% Pflichtschutz für dein Unternehmen!

Betriebshaftpflichtversicherung abschließen

Als Gewerbetreibender oder Freiberufler ist das Risiko, dass durch deinen Betrieb Dritte zu Schaden kommen besonders hoch. Das ist auch völlig normal, wo viel gearbeitet wird, passiert auch hier und da schonmal ein Fehler! 

Damit dieser Fehler nicht existenzbedrohend wird, lohnt es sich über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzudenken. Sie ist für Betriebsinhaber ein absolutes Must Have. Alles was Sie über die Betriebshaftpflichtversicherung wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag:

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Betriebshaftpflichtversicherung?

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen haftest du als Betriebsinhaber oder Freiberufler für Schäden, die durch deinen Betrieb verursacht werden. Damit haftest du auch für die Fehler deiner Mitarbeiter. Auch wenn häufig kein eigenes Verschulden vorliegt, haftest du in unbegrenzter Höhe für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dieser Grundsatz gilt sogar in Fällen, in denen Sie Ihren Betrieb längst aufgegeben haben.

Die Schadenfälle können ganz unterschiedlich sein: Häufig hast du oder einer deiner Mitarbeiter einen Fehler bei einer Auftragsarbeit gemacht, eines deiner Erzeugnisse weist einen Produktionsmangel auf, der beim Kunden zu Folgeschäden führt oder die Umwelt wird durch deine betriebliche Tätigkeit in Mitleidenschaft gezogen. In solchen Fällen bist du bzw. deinUnternehmen haftbar.

Welche Haftpflichtversicherungen gibt es!

Betriebshaftpflicht

Berufshaftpflicht

Produkthaftpflicht

Vermögensschaden-haftpflicht

Umweltschadenhaft-pflichtversicherung

Welche Gefahren werden versichert?

Die versicherten Risiken sind grundsätzlich bei allen Versicherungsgesellschaften identisch. Es gibt jedoch immer besondere Klauseln und bestimmte Einschlüsse, die empfehlenswert sind. (Sie können den Versicherungsschutz individuell anpassen.)

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden
  • Umweltschadenhaftpflichtversicherung
  • Produkthaftpflichtversicherung
  • erweiterte Produkthaftpflichtversicherung

Zudem sollten je nach Branche des Unternehmens verschiedene Leistungsbausteine enthalten sein, wie z.B. Mietsachschäden, Subunternehmerrisiken oder auch Nachbesserungsbegleitschäden etc.

Die Betriebshaftpflicht kümmert sich auch darum, unberechtigte Schadenersatzansprüche zuverlässig und schnell für Sie abzuwehren. Damit bleibst du von juristischen Auseinandersetzungen verschont.

Individuelle Branchenkonzepte für deine Betriebshaftpflicht!

Besonders wichtig bei dem Abschluss einer Betriebshaftpflicht ist, dass es an die Risikoverhältnisse deiner Branche angepasst ist. Da jede Branche ihre Besonderheiten hat, gibt es branchenspezifische Deckungskonzepte die zu beachten sind. Es ist ja auch logisch, dass eine Schreinerei einen anderen Versicherungsschutz benötigt als ein Augenoptiker. Hier findest du eine kleine Übersicht der typischen Branchen.

  • für das Baugewerbe und das Bauhandwerk (Betriebshaftpflicht Handwerker)
  • für Handel- und Handwerk
  • für IT-Unternehmen
  • für Produktionsunternehmen

 

Wichtig ist also deine Betriebshaftpflichtversicherung ganz nach den Bedürfnissen und den Risikoverhältnissen deiner Branche und deines Unternehmens auszurichten, um möglichst alle Risiken abzudecken.

Warum ist eine Betriebshaftpflicht sinnvoll?

Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist für alle Unternehmen und freien Berufe/ Freiberufler empfehlenswert.  Sie ist ein absolutes Must Have sobald die Möglichkeit besteht, dass deine betrieblichen Tätigkeiten/ Dienstleistunden bei Kunden Schäden verursachen können. Je größer der Schaden ausfällt, desto sinnvoller die Betriebshaftpflichtversicherung.

Hier liegt auch gleichzeitig die größte Gefahr beim Versicherungswechsel und auch beim Versicherungsvergleich. Je mehr Schäden bei deinem aktuellem Versicherer eingetreten sind, desto höher ist deine aktuelle Schadenquote. Dies kann den Wechsel durchaus erschweren. Du solltest also unbedingt deine Schadenquote kennen und gegebenenfalls bei einer neuen Versicherungsgesellschaft nachweisen können.

Worauf solltest du unbedingt achten!

Richtiges Branchenkonzept

Wähle unbedingt, das für dein Unternehmen passende Konzept? Dies ist besonders wichtig für branchenspezifische Leistungserweiterungen und Höchstentschädigungsgrenzen. Die Erfahrung eines Versicherers für den Abschluss deiner Betriebshaftpflicht ist nicht zu unterschätzen.

Ausreichende Versicherungssumme

Du solltest unbedingt auf eine ausreichende Versicherungssumme achten, hier gilt im Zweifel „viel hilft viel“. Zu berücksichtigen ist natürlich immer die Unternehmensgröße und das Auftragsvolumen, das realisiert wird. Häufig verlangen auch Auftraggeber bestimmte Mindestsummen die mithilfe einer Versicherungsbestätigung nachgewiesen werden müssen.

Möglichkeit der Selbstbeteiligung prüfen

Wenn du eine Selbstbeteiligung einschließt wird das deine Prämie in der Regel signifikant reduzieren. Es gilt für dich den kaufmännischen Nutzen in Bezug auf die Schadenhäufigkeit zu erkennen.  Je nach Branche können Beitragsnachlässe von 10-20% erreicht werden, wenn du einen Selbstbehalt vereinbarst.

Ansprechpartner

Gerade im gewerblichen Bereich solltest du als Unternehmer auf eine kompetente Beratung zurückgreifen können. Die eigene Recherche sollte dennoch durchaus erfolgen und kann hilfreich sein, damit du im Thema bist. Jedoch solltest du dir immer auch noch eine Expertenmeinung einholen.

FAQ!

Deine Fragen unsere Antworten!

Als Versicherungsnehmer hast du die Pflicht den entstandenen Schaden nach deiner Kenntnisnahme unverzüglich dem Versicherer anzuzeigen. Weiterhin solltest du, wenn möglich deinen Schadenminderungspflichten nachkommen. Die meisten Versicherer haben hierzu fertige Formulare, die von dir oder dem Versicherungsmakler deines Vertrauens bearbeitet werden müssen. 

Du kannst die zahlweise deiner Versicherung deinem gewohnten Zahlungsverhalten anpassen. Die meisten Versicherer bieten dir monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungen an. Du solltest allerdings wissen, dass häufig ein Ratenzahlungszuschlag anfällt. 

Dein Vertrag verlängert sich üblicherweise automatisch zum Ende des jeweiligen Versicherungsjahres (Hauptfälligkeit). Solltest du deinen Vertrag kündigen möchten, kannst du diesen 3 Monate vor Ablauf der Hauptfälligkeit fristgerecht kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen, per Post, Fax oder E-Mail.

Weiterhin hast du ein gesetzlich festgelegtes außerordentliches einmonatiges Kündigungsrecht, sobald dein Versicherer deinen Beitrag erhöht. Dieses gilt auch nach einem eingetretenen Schadenereignis.

Tatsächlich bieten die meisten Versicherer an, die Inhaber und deren Familien im Rahmen des BHV- Vertrags mitzuversichern. Dieser Vorgang an sich scheint eine smarte und einfache Lösung zu sein. Solltest du jedoch einen privaten Schaden melden müssen, kann es durchaus passieren, dass dadurch der Beitrag deiner Betriebshaftpflichtversicherung ansteigt. Im Verhältnis zu deiner privaten Haftpflichtversicherung kann diese Erhöhung sehr teuer werden.  

Nein. Solltest du deine Selbständigkeit aufgeben genügt deine Gewerbeabmeldung zu Vorlage bei deinem Versicherer. Der Vertrag wird dann mit dem Datum der Gewerbeabmeldung aufgehoben und abgerechnet. Bei juristischen Personen kann ein entsprechender Liquidationsbescheid erforderlich sein.

Der größte Unterschied liegt vor allem in der Bezeichnung.  Der Begriff Berufshaftpflicht wird häufig für beratende oder administrativ verwaltende Berufe verwendet, obwohl die Berufshaftpflichtversicherung ähnlich wie eine Betriebshaftpflichtversicherung Personen- und Sachschäden abdecken kann. Die Berufshaftpflicht kann aber auch nur sogenannte echte Vermögensschäden abdecken und entspricht damit dem Schutz der Vermögensschadenshaftpflicht. Dies ist je nach Versicherer unterschiedlich in den Bedingungen geregelt.

Ja, der Hauptsitz des Unternehmens muss sich in Deutschland befinden, damit du eine Betriebshaftpflicht­versicherung in Deutschland abschließen kannst. Befindet sich der Firmensitz außerhalb Deutschlands, kannst du bei einem deutschen Versicherer in der Regel keine BHV abschließen.

Nein. Dazu hat der Bundesfinanzhof (BFH) bereits 2010 ein eindeutiges Urteil gesprochen (Beschluss vom 23.11.2010, Az.V B 119/09; veröffentlicht am 02.02.2011), Die Versicherungs­steuer wird nicht als klassische Mehr­wert­steuer verstanden und gilt demnach nicht als allgemeine Steuer im Rahmen bestimmter wirtschaftlicher Vorgänge.