Cyberversicherung

Cyberversicherung und Cybercrime — erklärt

Cyberkriminalität, also durch das Internet begangene Straftaten, sind längst Realität für viele Unternehmen geworden. Ohne einen Computer oder ein Netzwerk kommen Betriebe heute kaum noch aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob du Handwerker, Arzt oder Inhaber einer Werbeagentur bist. Je abhängiger dein Unternehmen von einer IT- Struktur ist, desto gravierender können die Folgen für dich werden. Dieses Risiko kann für dein Unternehmen schnell sehr teuer werden. Wir liefern dir die wichtigsten Infos rund um das Thema Cyberversicherung.

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Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Cyberversicherung?

Du selbst weißt am besten, wie viel du in deine IT-Struktur investiert hast. Wenn deine Daten gecashed werden haftest du auch gegenüber Dritten für die entstandenen Schäden. Ob Mailbombe, Datenmissbrauch, Datensabotage oder DOS-Attacken eine Cyberversicherung zahlt die vereinbarte Entschädigung, wenn ein Hackerangriff den Geschäftsbetrieb ganz oder teilweise lahm legt. Sie bietet aber auch diverse Serviceleistungen um die Sicherheit wiederherzustellen und die möglichen Folgen möglichst gering zu halten.

Welche Gefahren werden versichert?

Ein solcher Vertrag übernimmt je nach Versicherer, Tarif und vereinbartem Umfang:

  • Entschädigung bei Betriebsunterbrechung
  • Datenwiederherstellungskosten
  • Übernahme von Drittschäden
  • Kosten für IT-Forensik
  • Rechtsberatung
  • Informationskosten
  • Kreditüberwachungsdienstleistungen
  • Kosten für Krisenmanagement
  • Kosten für PR-Beratung
  • Betriebsunterbrechungsschäden
  • Wiederherstellungskosten
  • Sicherheitsverbesserungen

Gefahr wird von Betrieben unterschätzt

Laut einer Umfrage, durchgeführt von der forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, erlitt mehr als jeder vierte Mittelständler (30 %) bereits einen finanziellen Schaden durch Cyberangriffe. Trotzdem unterschätzen viele noch immer die Gefahr.  Zwar halten drei Viertel (72 %) der befragten Manager das allgemeine Risiko der Cyberkriminalität für hoch, für den eigenen Betrieb stufen jedoch nur 34% der Befragten das Risiko gleichermaßen ein. In den Augen vieler ist das eigene Unternehmen aber entweder zu klein oder die dort anfallenden Daten sind uninteressant für Kriminelle.

 

Darauf solltest du in deinem Unternehmen achten…

Nichts im Leben ist ohne Risiko und voll umfängliche Sicherheit im Netz gibt es noch nicht und wird wahrscheinlich auch nie geben. Ein Mindestmaß an Sicherheit ist allerdings mit wenig Kostenaufwand und externer Expertise möglich. Die meisten Angriffe lassen sich schon mit einfachen Schutzmechanismen erfolgreich begrenzen oder sogar ganz abwehren. Bei gezielten und aufwendig geplanten Angriffen sieht das jedoch anders aus. Hier gilt: Je sensibler die Daten deines Unternehmens sind, desto besser sollten diese geschützt sein. Kurz um, du kommst nicht ohne Fachberatung aus und ein Sicherheitskonzept muss her.

Antivirenprogramm ständig aktualisieren

Firmenserver mit einer Firewall sichern

Wöchentliche Datensicherung

Updates umgehend installieren

Passwörter regelmäßig ändern

Administratorenzugänge einrichten

IT- Sicherheitskonzept entwickeln

Datensicherheitskopien testen